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Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. 1.Johannes 4, 16

Benjamin F.

Occupation
Interests
Eigenschaften? Also ich bin
freundlich, zuverlässig, gern auch mal albern, aufmerksam, humorvoll, aufgeschlossen, hilfsbereit ein sehr dankbarer Mensch! Eben ein fröhliches, nettes Kerlchen, aber auch ein sehr nachdenklicher Mensch..

Schaut euch mal um, wo gibt es in dieser Welt noch Echtes? So viel Lüge steckt in der Welt! Ich habe diese Space erstellt, um ein Stück Wahrheit zu zeign...Jesus Christus ist die Wahrheit! Durch ihn hat mir Gott die Wahrheit offenbart und den Weg gelegt, über den ich zum Frieden mit ihm kommen kann. Durch das Opfer, was Gott in Jesus am Kreuz vollbracht hat, bin ich errettet und meine Schuld ist mir vergeben. Doch Jesus ist auferstanden! Er ist Gott! Ich darf die Gewissheit haben, dass der Tod besiegt ist und das ich durch den Glauben an Christus ewiges Leben habe...Außerdem darf ich eine echte Beziehung zu dem Herrn Jesus haben, ein Verhältnis bestehend aus Vertrauen und tiefer, echter Liebe, die mich nicht enttäuscht. Das ist der Sinn des Lebens - ich habe ihn gefunden! :)
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July 03

Ein sehr schönes Gedicht einer lieben Schwester im Glauben!!!



„Worte an DICH“

 

Willst du hören ob die Erde im Ungewissen schwebt?

Siehst du nicht dass es in ihr brodelt und bebt?

 

Kein Mensch weiss wann der Zeitpunkt, wann die Wende kommt

Alle warten und filmen wie der eine den andern bombt

 

Wer GLAUBT noch dass da Einer die Fäden in der Hand hält

Und wie er aufpasst dass auch keiner ohne Warnung fällt

 

Ohne gehört zu haben was heut niemand hören will

Weil die Ohren verstopft sind

Dass es aus ihnen quillt

 

Weil sie voll sind von Lügen, voller Intrigen von Betrügern,

Falschen Emotionen, toten Traditionen,

Mythen von Philosophen, von Rednern, den „Grossen“

 

Hab acht, all das ist Verführung pur

In die tiefsten Schluchten reißende Schnur

 

Sie ist klebrig und wenn du dich dagegen stellst

Bist du auf einmal gehasst

Und von allen verlassen

So rufen sie aus, von den Türmen auf die Gassen.

 

Doch DU, gib acht auf Den, der DIE LIEBE geschaffen

Der dich loslöst von den Lügen, Theorien der Affen,

 

Der von Sekten befreit, von Okkultem löst,

Der die Wahrheit selbst ist und das Leben in sich trägt

 

Häng dich an Ihn, der SEIN Leben für das Deine gab

Der dir Frieden gibt im Herzen, wie es die Welt niemals tat

 

Der dir Freud’ ist und Helfer

Der weiss um deine Not,

Und nicht mit Astro und Homöo die Geister herholt

 

Er ist der Name der dich frei spricht

Vor dem kommenden Gericht

 

Obwohl du sündig bist

Das weißt du genau so gut wie ich

Weil wir SÜNDER sind

 

Bin nicht besser als die einen

Doch wenn die andern reden

Kommt mir nur noch das Weinen

 

Habe Verachtung vor dem Stolz

Derer die meinen,

Dass sie unverwundbar sind,

komplett und ganz ohne Sünd’

 

Sie baden sich in Unschuld

Das allein macht sie wund

Und dreckig, die meinen wie sauber sie doch sind

Lass dir sagen von den Schwachen

Dass stark sein nichts bringt

 

Dass sie über dich lachen die du selbst verehrst

Weil sie Geld haben wie Heu,

Doch’s Gewissen verkehrt

 

Haben’s getötet dass sie nicht mehr sehen

Und verstehen

Dass wir alle gleich sind

Wenn wir einmal nicht mehr leben

 

Wovor hast du Angst?

Versteckst deine Seele,

Wo doch dein Schöpfer selbst dich

Ziehen will aus dem Gequäle

 

Warum gibst du nicht auf?

Verbirgst dich nicht länger,

Lässt den Selbstbetrug sein

Und kommst ans Licht wie die Lämmer

 

Lass dich lieben und bergen

Vor all den Gefahren

Die da lauern hier und neben dir

Völlig ohne Scham

 

Sich vor deinen Augen ergiessen

Deine Seele verdriessen

Komm heraus aus dem Kreislauf

Ob es Sucht ist oder Einfalt

 

Denn das Leben ist mehr als nur das was du kennst

Glaub’s, ich sprech aus meim Innern

Weil’s in meinem Herzen brennt

Und ich’s Jedem nur wünsche,

Denn das ist der Kern

 

Jede Ideologie ist keine

Das hab ich gelernt

Religionen verneinen was der Glaube anstrebt

 

Nämlich Dich persönlich zu meinen

Nicht den Menschen nachgehen

Sondern die zu vereinen

Die in Ewigkeit leben!

 

Willst du auch? Dann hab Mut und

Fass’ auch DU dir ein Herz, und nimm Abschied

Von Sünde, Leid und Tod und von Schmerz

 

Und vertrau auf den Einen,

Auch wenn Du ihn nicht siehst

Denn der Glaube überwindet

Glaube an Den, der dich liebt!

 

Tritt heraus aus deinem Schatten

Und sei ganz du selbst

Wenn du besser heut noch als morgen

Dich vor den Thron Gottes stellst

 

Im Gebet an den HERRN JESUS, der der Christus ist,

Der Messias von „vor 2000 Jahren..“, der jetzt für Dich eintritt

 

Er ist dein Mittler beim VATER,

Die Verbindung zu Ihm

Deine lebendige Hoffnung

Wenn du das auch nur willst

 

Er kann dir ganz nah kommen

Wenn du demütig dich

Doch nur niederknien würdest

 

Nach der Art eines Kinds

Ohne Falsch, ohne Scham

Allein im Aufblick zu Seinem Namen

 

Der dir Freiheit verspricht,

Wegnimmt was dir gebricht

Mach’s,

Damit er auch DICH, Mensch,

Errettet

Voller Gnad,

So wie mich.

 

(Verfasserin möchte anonym bleiben)

June 21

ER - JESUS CHRISTUS - das Zentrum der Geschichte

ER

Er studierte nie Geschichte, aber seit ihm teilt man die Geschichte in »vor Christus« und »nach Christus«.


Er studierte nie Medizin, aber er heilte mehr kranke Leiber und gebrochene Herzen als alle Ärzte...!


Er studierte nie Jura, aber nie war einer gerechter als er...!


Er schrieb nie ein Buch, aber über niemanden wurden so viele Bücher geschrieben, wie über ihn...!


Er komponierte soweit wir wissen nie ein Lied, aber über niemanden sind soviel Lieder komponiert worden wie über ihn..!


Er gründete nie eine eigene Familie, aber niemand hat so viele Familien glücklich gemacht wie er!


Er befehligte nie eine Armee, aber niemand hat weltweit so viele Freiwil­lige wie er...!


Er war das Brot des Lebens, aber er begann seinen Dienst nach 40tägigem Fasten hungrig in der Wüste.


Er war das Wasser des Lebens, aber er beendete seinen Dienst durstig am Kreuz.


Er wurde »ein Dämon« genannt, aber er trieb die Dämonen aus.


Er weinte über Jerusalem, aber heute trocknet er die Tränen.


Er wurde für 30 Silberstücke verkauft, aber er erlöste die Sünder.


Er wurde wie ein Lamm zur Schlachtbank geführt, aber er ist der gute Hirte.


Er gab sein Leben, aber durch sein Sterben besiegte er den Tod.


Er war Gott, aber er lies sich nicht davon abhalten ein Mensch zu sein.


May 17

Benjay - Wie ein Adler...


  


http://www.youtube.com/watch?v=Wvb3A69x0v4

NOCH MEHR VON MEINER MUSIK AUF --->   www.myspace.com/isdw
May 07

Verzweiflung


Verzweiflung


Ich komme nicht weiter, der Widerstand ist groß

Der Wind bläst stark und meine Nerven sind tot

Ich bin gefangen in dieser Lage, die Verzweiflung sitzt sehr tief

Meine Schuld ist mir bewusst und die Erinnerung ist mies

 

Verzweiflung ist ein Sinneszustand, in dem man keinen Ausweg sieht

Die Seele lässt sich hängen und die Verheißungen von Gott,

verdeckt der Teufel geschickt

 

Die Lust geht mir zugrunde, die Liebe beginnt zu verwelken, wie ein Blume die noch vor Tagen begann neu aufzublühen

Anfechtung, listige Fallen, eintönige Beschäftigungen ohne Sinn,

stellt die Schlange mir in den Weg, ich habe versagt Herr, meine Errettung und Kraft find ich bei dir, durch das Gebet


Ich brauche Wasser, damit ich nicht verdurste

Ich brauche eine Stütze, damit ich nicht falle

Ich brauche Sonne, damit ich nicht verkümmere

Ich brauche Energie, damit ich motiviert bin

Ich brauche Frieden, damit meine Seele neue Kräfte bekommt


Herr, oh wie hast du mich doch gesegnet, dass ich meine Klage vor dich bringen kann!

Herr, oh wie bin ich doch innerlich zerrissen von meiner eigenen Schuld?

Doch du schenkst mir deine so gnädige Vergebung,

lass mich stark sein und nicht abfallen von dem guten Weg,

den ich eingeschlagen habe!

 

Benjamin F.

2006


Du bist die Liebe

Du bist die Liebe

 

 

Du bist die Liebe, mit all ihren Geschenken


Du bist die Liebe, die jede Seele reich erfüllt und mit Licht erhellt


Du bist die Liebe, in dir liegt die Quelle, die das Leben gibt


Du bist die Liebe, in deinen Taten zeigt sich deine Gnade und dein Wesen


Du bist die Liebe, du hast sie den Menschen gezeigt und hast sie bewiesen, indem du dich hingegeben hast, um die Welt von ihrer Schuld zu befreien


Du bist die Liebe, die jedem Menschen fehlt, auch wenn er sich noch so glücklich schätzt

Wem du sie schenkst, der hat die Erfüllung seines Lebens gefunden, für ewig


Deine Liebe ist der pure Genuss,

deine Liebe ist rein und fließt in die Herzen, in die du sie gibst


Deine Liebe schenkt die Freiheit, den Frieden den man sich wünscht, durchströmt im Innern, durch Ruhe gesetzt


Deine Liebe durchdringt alles und jeden, der dich sucht und sich nach dieser Liebe sehnt, sie erfasst auch den Ungerechtesten dieser Welt und lässt ihn lieben seinen Gott


Deine Liebe erzieht und tut manchmal weh, doch du erziehst und weist zurecht, damit wir lernen gehorsam zu sein, deine Liebe anzunehmen, heißt nicht von allen Schmerzen frei zu kommen


Deine Liebe erstrahlt in den verschiedensten Bereichen dieser Welt: In Worten, in Menschen, in der Natur, in Wundern, in Begegnungen und im Kosmos


Doch in nichts kann man deine Liebe mehr sehen als in Jesus Christus!


Deine Liebe kann man nicht vermischen, sie bleibt und ist ein Original, die du den Menschen zeigst, indem du, der Herr, selbst auf die Erde kamst und das Werk vollbrachtest, was du schon nach dem ersten Sündenfall geplant hattest


Deine Liebe ist das, was mich mit Kraft, Freude, Hoffnung, Langmut und Barmherzigkeit füllt, sie ist der Mittelpunkt meines Herzens und Lebens


Ja, sie ist mein Leben

Benjamin F.

2006




March 01

Impuls zum Glauben im Alltag

Impuls zum Glauben im Alltag

 

 

Hilfe in der Anfechtung

 

Bestimmt bist du auch schon durch irgendwelche Anfechtungen gegangen. Der Feind setzt immer an der schwächsten Stelle bei uns an. Er will dich zu Fall bringen. Er will dir den Herrn Jesus aus deinem Blickfeld nehmen. Er will dich immer mehr vom Herrn wegziehen. Und bist du erst auf abschüssiger Bahn, dann geht es schnell bergab. Du fühlst dich dann so hilflos und findest nichts, woran du dich klammern kannst. Ich rufe dir aber von Herzen zu:

 

Schreie in deinen Anfechtungen zum Herrn Jesus! Dann wirst du erfahren: Seine Hand ist stark genug, um dich wieder ganz nah an sein Herz zu bringen. Er will dich persönlich unter seinen Schutz nehmen. Auch wenn du in finanzielle Schwierigkeiten und unter andere Nöte geraten bist. Sei es durch Selbstverschulden oder sei es durch irgendwelche andere Umstände, die über dich hereingebrochen sind. Gott will dich durchbringen! Er will dir das geben, was du benötigst!

 

Gott will deine Versorgung sicherstellen! In 1.Könige 17,14 bekam eine gläubige Frau die göttliche Zusage: „Denn so spricht der HERR, der Gott Israels: Der Mehltopf soll nicht leer werden und das Öl im Krug nicht weniger werden bis zu dem Tag, da der HERR es auf den Erdboden regnen lassen wird!“

Du brauchst nicht immer große Vorräte zu haben. Auch das Volk Gottes, das die Wüstenwanderung durchmachte, bekam täglich nur so viel Brot aus dem Himmel, wie es für den Tag nötig hatte. Nicht immer schenkt dir Gott große Vorräte. Es gefällt ihm sogar oft, dich kurz zu halten bezüglich deiner Versorgung, damit du mehr von ihm abhängig wirst und ihm für das, was er dir schenkt, immer wieder neu dankst.

 

Du musst aber dem Herrn kindlich vertrauen! Dann wirst du erleben: Das Mehl im Topf ging nicht aus und das Öl im Krug nahm nicht ab, nach dem Wort des Herrn. In Anfechtungen und Schwierigkeiten hat schon manches Kind Gottes den inneren Hausputz völlig neu vollzogen. Und der Herr hat dann, nach den Anfechtungen, sich viel herrlicher kundtun können denn je zuvor.

 

Denke daran: Du bist nicht allein! Einzelne führt der Herr manchmal eine gewisse Zeit ganz allein durch besondere Schwierigkeiten. Gott bereitet uns in der Einsamkeit auf neue Aufgaben vor. Aber auch da wird der Herr sich offenbaren. Dort wird der Einsame ihn stark und noch stärker erleben.

In 1.Könige 19, 18 versprach Gott dem Elia: „Ich aber habe in Israel siebentausend übrig bleiben lassen, nämlich alle, die ihre Knie nicht gebeugt haben vor Baal…!“ Du bist nicht allein! Beuge deine Knie vor dem Herrn Jesus und bete mit lauter Stimme zu ihm. Schäm dich nicht, dein Herz völlig und immer wieder neu vor dem Herrn auszuschütten. Du darfst in den größten Anfechtungen in seiner Hand ruhen. Fasse neuen Mut. Auch andere werden für dich beten, ohne dass du es weißt.


Dein Vertrauen auf den Herrn wird belohnt! Vertraue deinem Heiland, dass er den Tag und die Stunde deiner Rettung bestimmen wird. Er ruft auch dir durch Jeremia 39, 17-18 zu:

„Dich aber will ich an jenem Tag erretten, spricht der HERR, und du sollst nicht den Leuten in die Hand gegeben werden, vor denen du dich fürchtest… weil du auf mich vertraut hast! spricht der Herr.“ Die Führung des Herrn in deinem Leben sieht oft anders aus als du erwartest. Darum wirst du in Anfechtungen immer wieder so leicht wankend und schwankend, weil du meinst, es müsste so gehen, wie du es dir vorstellst. Der Herr aber sagt dir:

 

„Im Stillesein und im Vertrauen läge eure Stärke!“ (Jesaja 30, 15). Darum werde ganz stille im Gebet vor dem Herrn. Vertraue auf seine Führung. Und vergiss bitte eins nicht: Gewinne auch du Menschen für den Herrn! Ja, gewinne sie für Jesus allein!

 

Werner Heukelbach

 

www.missionswerk-heukelbach.de

January 05

Benjay - Alles verdreckt

 
 
 
December 26

Im Netz der Spinne

Im Netz der Spinne                                                      5.November 2008
 
Ein Fenster. Eine Spinne. Ein Netz. Eine Fliege.
Das Fenster in einer Küche wird zum lüften geöffnet. Ohne, dass es jemand bemerkt, schleicht sich eine kleine Kreuzspinne durch das Fenster in die Küche hinein. Nachdem das Fenster wieder geschlossen wurde, fängt die Spinne an, ihr Netz an der Fensterscheibe zu weben. Sie gibt sich sehr viel Mühe, um so viel wie nur möglich an Beute zu fangen.
Was ebenfalls unbemerkt blieb, ist dass eine kleine Fliege durch das Fenster in die Küche geflogen ist, weil sie dem Geruch des auf dem Küchentisch stehenden Obst nicht widerstehen konnte. Nachdem sie ein paar Runden um das Obst geflogen ist und sich einige Male auf ein paar Früchten abgesetzt hat, fliegt sie weiter. Kaum sind ein paar Sekunden vergangen, ein paar Runden durch die Küche geflogen, da sieht man wie die Fliege im frisch gewebten Netz der Spinne zappelt und summt. Sie hat noch nicht mal richtig realisiert, dass sie sich in dem Netz der Spinne verfangen hat und schon ist sie mehr und mehr verstrickt, in den feinen, dünnen, fast durchsichtigen Spinnfäden, die nun blitzartig die Information an die Spinne weitergeben, dass sich ein Opfer in ihrem Netz gefunden hat – genauso blitzartig reagiert die Spinne, gleitet fast über ihre eigenen Spinnfäden und ist sofort bei ihrem Opfer – der hilflosen Fliege -, um es dann in rekordverdächtiger Geschwindigkeit mit ihren todbringenden Spinnfäden einzuwickeln.
Die Fliege kämpft noch innerlich gegen ihr Schicksal an, doch äußerlich scheint alles hoffnungslos…Sie kann sich nicht mehr bewegen, nicht einmal mehr schauen, was die Spinne gerade macht. Sie möchte nicht akzeptieren, dass ihr Leben nun vorbei ist und sie den Tod gefunden hat, durch nur eine Spinne und ihrem Spinnennetz. Sie ist hilflos. Kann sie sich aus eigener Kraft noch retten? Gibt es noch Hoffnung, aus ihrer glimpflichen Lage zu entkommen? Kann ihr jemand helfen?
Die Spinne ist bereit ein Leben zu nehmen, bereit ihren Hunger zu stillen. Ihr Netz war fast unsichtbar, gar zu perfekt durchstrukturiert und aufgestellt. Keine Fliege hätte erwartet, dass ihr Netz dort am Fenster aufgestellt ist. Keine Fliege hätte geglaubt, dass es aussichtslos wäre, in solch ein gefährliches Netz zu geraten. Die Spinne stellt ihre spitzen Zähne auf, will in das Fleisch der Spinne stoßen, um sie voll und ganz auszusaugen. Will ihr ganzes Leben buchstäblich aussaugen. Ein Gedanke der Fliege, ein kurzer Funke ging durch ihr Herz, ein Impuls, gleich einem Gebet, schoss durch sie hindurch – wie ein kleiner Hilferuf!
Dann – die Spinne entschwindet genauso blitzartig wie sie kam, mehr fluchtartig, als selbstsicher und gestärkt in ihrer Situation, wie bei dem Angriff auf ihr Opfer. Vor Angst hat sie sich in ihrem Versteck verkrochen, wartend auf ein Signal der Entwarnung, der neuen Ausschau und bereit für eine neue Reaktion auf einen Impulse ihres Spinnennetzes. Voller Angst und zittern, aber bereit für einen erneuten Angriff, wenn die Gefahr vorüber ist.
Die Fliege nun wohl behütet herausgerissen aus dem Netz der Spinne, freigemacht aus der aus Spinnfäden gewickelten Beutezelle. Eine Menschenhand hat sie gerettet aus dem Tode, aus der hilflosen Lage, aus der Hoffnungslosigkeit zu neuem Leben. Scheinbar lächerlich, dass so ein wertvolles und gewaltiges Wesen, eine so bemerklich kleine und unbedeutende Fliege vor einer Spinne rettet.
Die Fliege -  sie kann nicht verstehen, noch begreifen, kaum glauben, was ihr widerfahren ist! Sie ist nur dankbar und glücklich. Erfüllt mit Freude und Mut, beschenkt mit Erkenntnis über die Wahrheit, noch leicht erschrocken über die vergangene Situation, aber noch viel mehr erleichtert durch den Eingriff dieses fast unmöglich erschienendem Retter, von dem sie niemals diese Tat erwartet hätte. Denn erst jetzt, als die Fliege begriff, dass sie in Not ist und ihr Leben auf dem Spiel steht, konnte sie erkennen, dass sie Hilfe braucht, so wie jemanden, der sie aus ihrer scheinbar hoffnungslosen Lage errettet.
So geschieht es um einen Menschen, der erkennt, dass er in das Netz der Sünde geraten ist und durch die Hand des Herrn Jesus Christus gerettet wird, der sein Leben hingab, in dem er sich selbst für uns in das Netz der großen Spinne warf und sich von ihr für unsere Sünden töten lies. Durch dieses Opfer hat er sie besiegt, am Kreuz von Golgatha – und seine Liebe und Hoffnung für uns bestätigt, in dem er von den Toten auferstand.
 
B.F.
 
July 08

Die spanische Wand

Die spanische Wand

„Meine Wehklage hast du mir in einen Reigen verwandelt... HERR, mein Gott, ewig werde ich dich preisen!“ (Psalm 30, 12-13)

Ein schwer verunglückter Mann lag im Krankenhaus. Dort hatte er viel Zeit zum Nachdenken. Und da die Heilungsaussichten ungewiss waren, dachte er auch über den Tod nach.

Eines Tages stellte eine Krankenschwester auf einmal eine spanische Wand um sein Bett. Der Mann verstand, was das zu bedeuten hatte: Ihm blieb nicht mehr viel Zeit.

An der Wand, seinem Bett gegenüber, hing ein Bibelspruch:
„Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben.“ (Matthäus, Kapitel 11, Vers 28). Sein Blick wanderte vom Spruch zur spanischen Wand und wieder zurück. Zu Jesus kommen! Aber war es für ihn nicht zu spät? Er war doch bisher so gleichgültig gewesen gegenüber Gott und der Ewigkeit. Aber jetzt drängte die Zeit. Da rief er laut:
„Herr Jesus, ich komme zu Dir!“ - „Armer Mann“, dachte sein Bettnachbar, „jetzt fängt er an zu spinnen.“

Der Herr hörte diesen Notschrei! Er selbst hatte ja diesem verlorenen Mann ins Gedächtnis gerufen, was dieser früher einmal gehört hatte: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.“ (Johannes 11, 25). Diese Heilsbotschaft fiel jetzt in sein aufgewühltes Herz, und die Saat ging auf. Er fand Frieden.

Später erschien die Krankenschwester erneut: „Entschuldigen Sie bitte, ich habe mich im Zimmer geirrt“, und nahm die Wand wieder weg. - „O Schwester, Ihr Irrtum ist mir zum Heil geworden.“ - Der Mann wurde bald wieder gesund und führte ein glückliches Leben in der Nachfolge Jesu.


(herausgeschrieben aus dem Kalender „Die gute Saat“)

June 13

Die Lügen der Evolutionstheorie


47da78498b77c.jpg picture by Naomii89
Am Anfang war das Nichts.
Dann passierte aus dem Nichts der Urknall,
und aus dieser gigantischen Explosion, dem puren Chaos, entstand unser geordnetes Universum.
Innerhalb von Billionen Jahren sollen dann aus Kleinstlebewesen, Amöben und Fischen allmählich die Tiere entstanden sein.
Und gerade aus dem Affen, einem doch relativ niveaulosen Tier, sollen wir Menschen entstanden sein.
Kurz gesagt: Die gesamte Schöpfung, jede wunderschöne Blume, das Morgenrot über dem Mount Everest,
die Korallenriffe in der Karibik und schließlich der Mensch, dessen Gehirn an sich schon ein Wunder ist - ist alles nur reiner Zufall.

So lautet eine Theorie von Charles Darwin, wie die Welt entstanden sein könnte.
Das hört sich doch ein wenig seltsam an.
Das Schlimme daran ist, dass genug Menschen diese Theorie für die Wahrheit halten.
In jedem Biologiebuch wird die Evolution gelehrt, anhand von "Beweisen" die keine sind oder die sogar absichtlich gefälscht wurden,
wie z.B. die Embryonen von Häckel. Man könnte sagen, es handelt sich um die größte Verschwörung die die Welt je gesehen hat.
Aber was hat eigentlich den Urknall ausgelöst?
Es heißt, dass man das "noch nicht, aber bestimmt bald" irgendwie erklären kann.
Wie kann man auch anders darauf antworten? Keine Chance, denn:

"Die Evolutionstheorie muss man glauben. Sie wird niemals zu beweisen sein. Die einzige Alternative ist der Glaube an Gott."
Ein Schüler Darwins

Das erste Thermodynamische Gesetz der Physik lautet vereinfacht: Von nichts kommt nichts.
Das ist mehr als logisch. Jemand muss also die Welt erschaffen haben. Ebenso plausibel klingt das zweite Thermodynamische Gesetz:
Alles zerfällt vom Komplexen zum Einfachen.
Wer kann sich anmaßen zu behaupten, alles wäre durch Zufall entstanden??

"Gott lässt aber auch seinen Zorn sichtbar werden.
Vom Himmel herab trifft er alle Menschen, die sich gegen Gott außehnen und so die Wahrheit mit Füßen treten.
Sie führen ein Leben ohne Gott und tun, was ihm missfällt.

Dabei wissen sie ganz genau, dass es Gott gibt, er selbst hat ihnen dieses Wissen gegeben.
Gott ist zwar unsichtbar, doch an seinen Werken, der Schöpfung,
haben die Menschen seit jeher seine göttliche Macht und Größe sehen und erfahren können.
Sie haben also keine Entschuldigung."
(Römer 1,18-20)

Wusstest Du eigentlich...

...dass Inkas gewisse Dinosaurier auf Tongefäße einritzten? Hat die Bibel, die im Buch Hiob Dinosaurier beschreibt, vielleicht doch recht?

...dass ein im Bergwerk vergessener Hut nach 30 Jahren schon versteinert war, und heute in einem Australischen Museum zu sehen ist?
Könnte die Bibel mit ihren 6000 Jahre Erdgeschichte doch recht haben? Wie schnell müsste die Evolution eigentlich gewesen sein?

...dass man bei einem angeblich 65 Mio. Jahre alten T-Rex noch Blut im Knochen vorfand?
Sind Dinosaurier doch vor gar nicht so langer Zeit erst ausgestorben?
Wie passt das ins Bild der Evolutionstheorie?

...dass in einer einzigen Erdschicht verschiedene Variationen vorkommen, die laut Evolutionstheorie aber nacheinander entstanden?
Wie soll dann die Evolutionstheorie stimmen können?
Ist dies nicht ein Beweis, dass alle Lebewesen gleichzeitig lebten, jedoch heute sehr viele davon nicht mehr leben?

...dass unter den von Evolutionisten viele Millionen Jahre alt geschätzten Fossilien auch Seesterne und Insekten sind, die heute noch exakt genauso aussehen?
Könnte es sein, dass lediglich gewisse Tiere (wie die Dinosaurier) ausgestorben sind, und keine Evolution stattfand?

Informationen von Prof. Dr. Walter Veith.

Evolutionisten haben offenbar Angst vor Gott. Nehmen wir doch einmal an, es wäre bewiesen, dass es Gott gibt.
Oder es würde ans Licht kommen, dass die Evolutionstheorie nicht haltbar und ein einziger, großer Betrug ist.
Das würde die Welt komplett auf den Kopf stellen. Sämtliche Biologiebücher müssten neu geschrieben werden, alles was bisher galt, würde nicht mehr gelten.
Damit hätte ein Evolutionsvertreter ein ernsthaftes Problem.
Deshalb diese Anti-Gott-Haltung.

"Denn obwohl sie schon immer von Gott wussten, wollten sie ihn nicht anerkennen und ihm nicht danken.
Stattdessen kreisten ihre Gedanken um Belangloses, und da sie so unverständig blieben, wurde es schließlich in ihren Herzen finster."
(Römer 1,21)

Wenn du also noch immer an diese erfundene Lehre glaubst, dann denk noch einmal genau nach.
Von nichts kommt nichts.
Darwin selbst schrieb am 3. April 1860 in einem Brief an Asa Gray, dass es ihm "bei dem Gedanken an das menschliche Auge kalt den Rücken hinunterliefe",
und er gestand die Verzweiflung der Evolutionisten gegenüber dem hervorragenden Design der Lebewesen ein.
Es muss also eine höhere, intelligente Macht, einen Gott geben, der alles erschaffen hat.
Willst du ihn nicht kennen lernen?

"Sie wähnten sich besonders klug und waren die größten Narren."
(Römer 1,22)
June 10

Wenn Gott weint...

Wenn Gott weint...


Ein kleiner Ausschnitt aus dem Buch "When God Weeps" von Steve Estes und Joni Eareckson Tada, der die Kreuzigung von Jesus aus göttlicher Sicht beschreibt:

Das Gesicht, das Mose so gern gesehen hätte (Exodus 33,19-20), wurde blutig geschlagen. Die Dornen, die Gott geschaffen hatte, um den Aufstand der Menschen im Garten Eden zu bestrafen, bohrten sich nun in seine eigene Stirn. "Auf den Boden mit dir!" Einer hebt einen Hammer, um den Nagel einzuschlagen. Doch das Herz dieses Soldaten schlägt weiter, während er die Hand des Gefangenen festhält. Jemand muss das Leben dieses Soldaten jede Minute aufrecht erhalten, denn diese Macht hat er nicht selbst. Wer gibt ihm den Atem in die Lungen? Wer verleiht seinen Muskeln Kraft? Wer hält seine Moleküle zusammen? Nur der Sohn (Kolosser 1,17). Das Opfer bewirkt, dass der Soldat weiterlebt. Er holt mit dem Hammer aus.

Während das Werkzeug durch die Luft fliegt, erinnert sich der Sohn daran. Wie er und der Vater die Nerven des menschlichen Unterarms geschaffen haben. Die Empfindungen, die er zu spüren in der Lage sein würde. Das Design war vollkommen. Die Nerven funktionieren tadellos.

"Hoch mit dir!" Sie heben das Kreuz an. Gott hängt daran, wird angestarrt, kann kaum atmen. Doch diese Schmerzen sind nur das Vorspiel zu seinen anderen Qualen. Er beginnt eine ganz fremde Empfindung zu spüren. An diesem Tag hat sich ein fauliger Geruch um ihn ausgebreitet... nicht in der Nase, sondern in seinem Herzen. Er fühlt sich schmutzig. Menschliche Bosheit beginnt sein makelloses Wesen zu umkriechen. Die Exkremente unserer Seelen. Der Augapfel des Vaters wird braun vor Schmutz. Sein Vater! Er muss so vor den Vater treten!

Im Himmel erhebt sich der Vater nun wie ein aufgestörter Löwe. Niemals hat der Vater den Sohn so angesehen. Nie hat er seinen heißen Atem so auf sich gespürt. Sein Brüllen erschüttert die unsichtbare Welt und verdunkelt den Himmel. Der Sohn erkennt diese Augen nicht wieder.

Menschensohn! Du hast betrogen, gestohlen, gelästert, gemordet, geneidet, gehasst, gelogen. Du hast verflucht, geraubt, verschwendet, gefressen, beschmutzt, entheiligt, nicht gehorcht. All die Pflichten, die du vernachlässigst, die Kinder, die du verlassen hast! Wer hat die Armen ignoriert wie du, wer jemals deine rasiermesserscharfe Zunge im Zaum gehalten? Was für ein selbstgerechter Kerl bist du - du, der du Kinder verführst, Drogen verkaufst, deine Eltern verspottest. Wer gab dir die Unverfrorenheit, Wahlen zu beeinflussen, Revolutionen blutig zu zerschlagen, Tiere zu quälen und Dämonen anzubeten? Die Liste hat kein Ende! Du hast Familien zerstört, Jungfrauen vergewaltigt, dich verstellt, Politiker gekauft, Pornografie konsumiert, Bestechungsgelder angenommen. Du hast Terror ausgeübt, Bomben gelegt, Häuser in die Luft gejagt, Sklaven verkauft. Ich hasse, ich verdamme all das! Die Abscheu vor dir verzehrt mich. Kannst du meinen Zorn spüren?

Natürlich ist der Sohn unschuldig. Er ist fehlerlos durch und durch. Der Vater weiß das, aber sie haben eine Abmachung und nun muss das Undenkbare passieren: Jesus wird behandelt, als ob er persönlich für jede Sünde verantwortlich sei, die je begangen wurde.

Der Vater beobachtet den Schatz seines Herzens, sein eigenes Spiegelbild, das langsam in dem Moloch der Sünde versinkt.

"Vater, Vater, warum hast du mich verlassen?"

Doch der Himmel hält sich die Ohren zu. Der Sohn sieht nach oben zu dem Einen, der nicht antworten oder reagieren kann. Die Dreieinigkeit hat es geplant. Der Sohn hat es erduldet, der Geist hat ihn dazu befähigt. Der Vater musste den Sohn zurückweisen, den er liebt. Jesus, der Gott-Mensch aus Nazareth, gab sich hin, und der Vater akzeptierte das Opfer. Die Rettung war da!

Die Entrückung der Christen

Die Entrückung der Christen


Die folgenden Zeilen werden sich wahrscheinlich sehr abgefahren und sektiererisch anhören.

Ist aber die Wahrheit.
Wenn man der Bibel Glauben schenkt, dann ist das nächste, was Gott in der Weltgeschichte mit uns vor hat,
die "Entrückung" seiner Heiligen, also der wirklich glaubenden Christen.

"Denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ertönt, wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallen, herabkommen vom Himmel, und zuerst werden die Toten, die in Christus gestorben sind, auferstehen. Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken in die Luft, dem Herrn entgegen, und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit."
(1. Thessalonicher 4,16+17)

Du kannst diese Zeilen als Märchen abtun und eines Tages möglicherweise todtraurig darüber sein, oder Du kannst sie ernst nehmen und Dich retten.
Du hast nichts zu verlieren, am Wenigsten Deine so genannte Freiheit.
Da es jederzeit passieren kann, dass plötzlich alle echt gläubigen Christen nicht mehr auf dieser Welt sind, halte ich es für um so wichtiger, den Rest der Welt über das alles zu informieren. Und wenn die Entrückung noch viele Hundert Jahre auf sich warten lässt - nun, sehr gut, das ist immerhin eine längere "Galgenfrist".

Im Folgenden will ich darlegen, wie man zu so einer Überzeugung kommen kann.
Nach der Entrückung werden schlimme Katastrophen über die Welt hereinbrechen, die ihren Anfang bereits genommen haben.

Das Ende ist nah!
Wie viele Propheten haben das schon behauptet. Warnungen vor einer nahenden Apokalypse klingen vermutlich mittlerweile ziemlich seltsam und erinnern mehr an Science-Fiction-Filme als an die Realität. Aber schau Dir unsere Welt an. Sie kann nicht mehr.
Es ist definitiv nicht das Ziel dieses Textes, jemandem Angst einzujagen. Er soll lediglich mal vorsichtig darauf hinweisen, dass diese Welt keine Zukunft hat. Es hat keinen Sinn, die Löcher in einem sinkenden Schiff zu stopfen - man muss die Besatzung retten.

Da ich glaube, dass die Bibel Gottes Wort ist, glaube ich auch, was darin über das Ende der Welt steht - und das sind eine Menge Dinge, die sich mittlerweile sogar schon zu großen Teilen bewahrheitet haben. Wenn die so genannten "Zeichen der Zeit" eintreffen, können wir daran erkennen, dass das Ende sehr nah gekommen ist. Diese Zeichen beschäftigten damals schon die Jünger von Jesus Christus persönlich. Diese fragten ihren Lehrer, als sie alleine waren:

"Sage uns, wann wird das geschehen? Und was wird das Zeichen sein für dein Kommen und für das Ende der Welt?"
(Matthäus 24,3)

Mit Liebe und Weisheit beantwortete Jesus ihre Fragen. Er gab ihnen verschiedene Zeichen, die wir in zwei Kategorien aufteilen können:

- Zeichen in der Natur
- Gesellschaftliche Zeichen

Schauen wir uns zuerst die Zeichen in der Natur an.

"Und es werden geschehen große Erdbeben..."
(Lukas 21,11)

Indem er das Adjektiv "groß" verwendete, betonte Jesus besonders die Schwere der Erdbeben, nicht so sehr ihre Häufigkeit. Tatsächlich können wir feststellen, dass Erdbeben durch das explosionsartige Wachstum der Weltbevölkerung immer größeren Schaden anrichten und immer mehr Menschenleben fordern.

"...Auch werden Schrecknisse und vom Himmel her große Zeichen geschehen."
(Lukas 21,11)

"...Und es werden Zeichen geschehen an Sonne und Mond und Sternen."
(Lukas 21,25)

Christus hat uns einen regelrechten astronomischen Kalender gegeben, der uns erlaubt, das nahe bevorstehende Ende der Welt zu erkennen, indem wir die Abfolge der am Himmel erscheinenden Phänomene beobachten. Lass uns sehen, um welche Phänomene es sich handelt.

"Aber zu jener Zeit (...) wird die Sonne sich verfinstern und der Mond seinen Schein verlieren, und die Sterne werden vom Himmel fallen..."
(Markus 13,24,25)

"Und die Sonne wurde finster wie ein schwarzer Sack, und der ganze Mond wurde wie Blut, und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde..."
(Offenbarung 6, 12+13)

"Die Sonne soll in Finsternis und der Mond in Blut verwandelt werden, ehe denn der große und schreckliche Tag des Herrn kommt."
(Joel 3,4)

Diese drei Phänomene am Himmel, die Jesus, der Apostel Johannes und die Propheten des Alten Testamentes vorausgesagt hatten, ereignen sich in allen Texten in der gleichen Reihenfolge. Die dunkle Sonne, ein Phänomen, das alle Bücher über die Geschichte der Astronomie erwähnen, ist als "Dark Day" in die Geschichte eingegangen und ereignete sich am 19. Mai 1780. Es handelte sich um keine Sonnenfinsternis und konnte bis heute nicht erklärt werden.

"Ein Blatt weißes Papier, das man nur wenige Zentimeter vor den Augen hielt, war genauso unsichtbar wie der schwärzeste Samt."
Samuel Tenney, Brief von 1785, in "Collections of the Massachusetts Historical Society"

Die Verfinsterung der Sonne hielt viele Stunden an und ließ mehrere Orte in Amerika in völliger Dunkelheit. In der Nacht, die unmittelbar dem Dark Day des 19. Mai 1780 folgte, trieben die Wolken auseinander und zeigten einen Mond, der "rot wie Blut war", wie Augenzeugen berichteten. Vielleicht war das eine Mondfinsternis.

"Und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, wie ein Feigenbaum seine Feigen abwirft, wenn er von starkem Wind bewegt wird."
(Offenbarung 6,13)

Ein großer Sternenregen fand am frühen Morgen des 13. November 1833 statt; diese Erscheinung am Himmel machte die Nacht so hell, dass man die Zeitung auf der Straße lesen konnte. Wer dieses fantastische Phänomen beobachtete, glaubte, das Ende der Welt sei gekommen. Es muss nicht heißen, dass diese Phänomene, die bereits in der Vergangenheit liegen, wirklich die sind, die in der Offenbarung beschrieben sind. Vielleicht sind sie auch nur Vorboten, die uns zeigen sollen, wie schnell dies alles Eintreffen kann und dass es sich keineswegs um Science Fiction handelt.

"...Und es werden Hungersnöte sein (...) hier und dort."
(Matthäus 24,7)

Was wir früher "Dritte Welt" nannten, stellt heute mehr als zwei Drittel der Weltbevölkerung dar. Um präzise zu sein:

- 20% der Weltbevölkerung hat genug zu essen oder sogar mehr als genug
- 60% sind unzureichend ernährt
- 20% sind deutlich unterernährt

Von den letzteren sterben nicht weniger als 25.000.000 Menschen pro Jahr durch Hunger. Mehr noch, die Weltbevölkerung wächst pro Jahr um mehr als 70.000.000 Geburten, die meisten von ihnen in den unterentwickelten Ländern, zukünftige Opfer des Hungers...

"Und es werden geschehen (...) hier und dort (...) Seuchen..."
(Lukas 21,11)

"Seuchen" vervielfältigen sich in unseren modernen Zeiten: sexuell übertragene Krankheiten, wie Chlamydia und Herpes, verbreiten sich alarmierend schnell. AIDS kam erst kürzlich dazu, mit Hunderten und Tausenden von Opfern in nur wenigen Jahren. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs, weil Millionen von Menschen diesen Virus in sich tragen und, ohne es zu wissen, andere anstecken, sodass die schreckliche Krankheit sich immer mehr ausbreitet. Nicht zu vergessen die Lyme-Arthritis, fleischfressende Bakterien, und viele andere, die noch kommen werden...

"Ihr werdet hören von Kriegen und Kriegsgeschrei; seht zu und erschreckt nicht. Denn das muss so geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da. Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere."
(Matthäus 24, 6+7)

Das zwanzigste Jahrhundert fügte der menschlichen Geschichte die ersten beiden Weltkriege zu. Allein im Zweiten Weltkrieg starben 50.000.000 Menschen. Seit 1945 wurden in mehr als 150 Kriegen über 25.000.000 Menschen getötet, und es gab in dieser Zeit nur 26 Tage, an denen weltweit Friede herrschte.

"Und die Völker sind zornig geworden; und es ist gekommen dein Zorn und die Zeit, die Toten zu richten und den Lohn zu geben deinen Knechten, den Propheten und Heiligen und denen, die deinen Namen fürchten, den Kleinen und den Großen, und zu vernichten, die die Erde vernichten."
(Offenbarung 11,18)

Das Atomzeitalter versetzt den Menschen heute in die Lage, den gesamten Planeten auszulöschen - mit immer stärkeren Waffen. Wir beobachten außerdem das gigantische Problem der Umweltverschmutzung, das nicht wieder gutzumachende Schäden in der Natur anrichtet.

"Wenn sie sagen werden: Es ist Friede, es hat keine Gefahr - dann wird sie das Verderben schnell überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entfliehen."
(1. Thessalonicher 5,3)

Ein weiteres Zeichen für das unmittelbar bevorstehende Ende der Welt: Friedens- und Abrüstungs-Konferenzen finden so häufig statt, wie nie zuvor. Aber Friedensbemühungen haben unglücklicherweise meistens nur wenig Erfolg, außer dass sie die biblischen Prophezeiungen erfüllen.

"Ihr habt euch Schätze gesammelt in diesen letzten Tagen. Siehe, der Lohn der Arbeiter, die euer Land abgeerntet haben, den ihr ihnen vorenthalten habt, der schreit, und das Rufen der Schnitter ist gekommen vor die Ohren des Herrn Zebaoth."
(Jakobus 5,1-4)

Ein weiteres Zeichen der Zeit: Heftige Auseinandersetzungen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern.

"Und weil die Ungerechtigkeit überhand nehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten."
(Matthäus 24,12)

Weil so viel Kriminalität und Gewalt herrscht, sind die Menschen misstrauisch geworden und voller Angst. Beobachte einmal bei Deiner nächsten Busfahrt, wie kalt und lieblos wir geworden sind. Kaum jemand spricht mit einem anderen. Wir öffnen unsere Türen für keinen Fremden, weil wir befürchten, dass etwas Schlimmes geschehen könnte. Wieder einmal hat Jesus unsere Generation treffend beschrieben.

"Doch wenn der Menschensohn kommen wird, meinst du, er werde Glauben finden auf Erden?"
(Lukas 18,8)

Mit dieser Frage sagte Christus gleichzeitig voraus, dass am Ende nicht mehr viele echte Christen auf der Welt sein werden. Die wahren Christen werden zu diesem Zeitpunkt ja schon entrückt, also im Himmel sein! Wenn Christus auf die Erde kommt, um Gericht zu halten, wird er also nur die finden, die sich nach der Entrückung entschlossen haben, ihm zu folgen und erst nach der Entrückung Christen wurden.

"Ihr sollt vor allem wissen, dass in den letzten Tagen Spötter kommen werden, sie ihren Spott treiben, ihren eigenen Begierden nachgehen und sagen: Wo bleibt die Verheißung seines Kommens? Denn nachdem die Väter entschlafen sind, bleibt es alles, wie es von Anfang der Schöpfung gewesen ist."
(2. Petrus 3, 3+4)

Weil sie den christlichen Glauben aufgegeben haben, lachen die Menschen über alle, die an das zweite Kommen Jesu Christi glauben. Ist dies nicht gerade heute so? Du kannst hier leicht Deine eigenen Schlussfolgerungen ziehen. Heute darf man sogar ans Allmächtige Spaghettimonster glauben, aber wer an Jesus Christus glaubt, der ist der Depp vom Dienst.

"Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihren eigenen Gelüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken, und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren."
(2. Timotheus 4, 3+4)

Weil sie die Autorität der Bibel ignorieren, werden viele durch verschiedene "religiöse" Bewegungen getäuscht und verführt werden, deren Lehren unser Ego ansprechen, ohne unser wahres geistliches Problem zu lösen.

"Seht zu, dass euch nicht jemand verführe. Denn es werden viele kommen unter meinem Namen und sagen: Ich bin der Christus, und sie werden viele verführen..."
(Matthäus 24, 4+5)

"Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, sodass sie, wenn es möglich wäre, auch die Auserwählten verführten. Siehe, ich habe es euch vorausgesagt."
(Matthäus 24, 24+25)

Von undenklichen Zeiten an haben sich Verrückte als Christus bezeichnet. Jesus teilt uns jedoch mit, dass wir sie in den letzten Tagen nicht nur in Sanatorien finden werden, sondern vielmehr in einflussreichen Stellungen, wo sie viele Menschen verführen können.

"Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen."
(Matthäus 24,14)

Allein schon dieses Zeichen könnte uns von der unmittelbar bevorstehenden Wiederkunft Jesu Christi überzeugen. Tatsächlich haben sich die Möglichkeiten der Telekommunikation so weit entwickelt, dass uns genügend Technologie zur Verfügung steht, um die gesamte Weltbevölkerung zu erreichen. Leistungsstarke Computer können die Bibel in eine andere Sprache übersetzen, manchmal in nur wenigen Minuten, eine Arbeit, die vor nicht allzu langer Zeit eine Lebensaufgabe war.

"Von dem Tage aber und der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater.
Seht euch vor, wachet! Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist."
(Markus 13, 32+33)

"Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht. Und er [Jesus] sagte ihnen ein Gleichnis: Seht den Feigenbaum und alle Bäume an: wenn sie jetzt ausschlagen und ihr seht es, so wisst ihr selber, dass jetzt der Sommer nahe ist. So auch ihr: wenn ihr seht, dass dies alles geschieht, so wisst, dass das Reich Gottes nahe ist."
(Lukas 21, 28-31)

Das Gericht Gottes wird über alle überraschend hereinbrechen, die in der Welt keine Vergebung für ihre Schuld gefunden haben. Denn die gibts nur bei Jesus Christus. Wenn Du Jesus bittest, in Dein Leben zu kommen und dir zu vergeben, gehörst Du zu ihm und wirst am Ende der Welt mit vielen anderen bei ihm sein. Das ist keine Fantasie und kein Scherz. Glaub mir das. Die Gnade des Herrn Jesus Christus sei mit euch allen.
May 15

Die Zwei Seiten

Die zwei Seiten

 

....Plötzlich sah auf der linken Seite, mir gegenüber, viele bekannte Gesichter und noch viele andere Menschen, die mir nicht bekannt waren. Ich sprach zu denen, die ich wiedererkannte und denen ich einst vom Evangelium erzählte:


 „Mein Herz ist müde geworden, von den vielen Gebeten, die ich für euch gesprochen habe. Warum habt ihr nur nicht gewollt? Ich habe euch die Wahrheit über Jesus Christus gesagt. Ich habe versucht euch sein Wort zu verkünden, doch ihr habt eure Herzen verschlossen. Ich wollte nur, dass euch das hier erspart bleibt. Ich wollte nur, dass ihr seht und erkennt, wie schön, wie groß, gewaltig und gnädig der Herr und Gott ist! Wieso habt ihr die Einfachheit nicht angenommen, die Gott in das Kreuz von Golgatha gelegt hat? Meine Seele trauert sehr. Doch freut sie sich auch, hier zu sein, die Zeit ist vollendet. Es ist vollbracht...

Doch ihr fehlt! Ich habe für offene Herzen gebeten, doch ihr habt euch verstockt und seit weiter dem leeren Gewinn dieser Welt hinterher gelaufen. Ich habe es mir nie gewünscht. Nie! Alles was euch näher zu Jesus geführt hätte, hab ich mir gewünscht, sei es unausstehlicher Schmerz oder andere Dinge, Hauptsache ihr hättet endlich begriffen, dann wären uns jetzt diese Momente erspart geblieben. Dann wären euch jetzt diese Qualen erspart geblieben. Diese Verlorenheit. Für immer! Diese Verdammnis, ewig getrennt vom Vater des Lebens! Diese Verlassenheit. Allein vor den Bergen der Verzweiflung!

Ach meine Freunde...es tut mir weh – diesen Moment habe ich mir nie gewünscht. Doch ihr steht nicht hier auf dieser Seite! Ihr habt es euch selbst ausgesucht...Ich wollte es verhindern, doch es hat euch genervt,, es war euch unangenehm. Lieber darüber schweigen, als darüber nachzudenken. War es das nun wert? Es hätte euch nur eine Entscheidung gekostet.  Könnt ihr es jetzt begreifen, was ich meinte? Könnt ihr mich jetzt verstehen? Ja...sicher...aber es tut weh – Kein Zurück. Warum? Es gibt keine Brücke mehr. Das Kreuz stand lange genug für euch da. Ihr hättet den Weg nehmen können, wie konntet ihr beurteilen, was besser was? Ihr wolltet nicht glauben...dabei wäre es doch so einfach gewesen.“

 

Ich drehte mich mit vielen Tränen in den Augen von der Menge weg und blickte mit neuer Hoffnung in die strahlende Menschenmenge, die hinter mir, auf der rechten Seite stand.

Das grell strahlende Licht über uns, leuchtete heller als die Sonne und aus ihr kam eine sanfte Stimme hervor, die sprach:

 

„Das sind meine Schafe. Sie sind mein geliebtes Volk und sie haben auf meine Stimme gehört, nun werden sie für all ihre Mühen, Leiden, Lasten und Tränen belohnt werden.“

 

Als sich dann die Menschenmenge auf meiner Seite hinfort bewegte, in Richtung eines riesigen goldenen Tores, warf ich einen letzten Blick auf die andere Seite. Dort waren nur traurige Gesichter zu sehen. Ich vergoss nur noch eine letzte Träne für sie, wendete mich zu dem goldenen Tor und folgte der wandernden Menge. Dies sollte meine letzte Träne sein...

Das Letzte, was ich mit meinen Ohren vernahm, waren schmerzhafte Worte:

„Herr! Bitte sei und gnädig und gib uns noch eine Chance!“ rief einer aus der Menschenmenge, von der sich keiner der Wahrheit zugewendet hatte.

 

„Für euch habe ich mein Blut umsonst vergossen...Unzählige Male habe ich nach euch gerufen, doch habe ich keine Antwort bekommen. Oft stand ich an deiner Tür und klopfte leise an. Ich habe dich gesucht, doch du hast dich bewusst vor mir versteckt. Als ich dir meine Hand reichte, um dir aus dem Sumpf zu helfen, hast du sie spottend abgeschlagen. Du hast gelacht und gemeint, du kämst von selbst heraus. Wolltest du dich an deinen Haaren heraus ziehen? Nun ist es zu spät. Ich habe gesprochen, du wolltest nicht zuhören. Ich habe um dich geweint, du hast mich ausgelacht. Denn ich habe dir viele Menschen über den Weg geschickt, durch die ich zu dir sprach, doch auch die, die einst deine Freunde waren und an denen du sogar sehen konntest, dass ich sie verändert habe, hast du ignoriert. Was wolltest du mehr? Sei nun so stark und trage diese ewigen Konsequenzen. Diese Wunden können nicht mehr heilen.“ Sprach der Herr und Schöpfer und mit dem zuletzt erklungenen Satz, kamen Engel und führten die riesige Menschenmenge fort. An einen Ort, wo sie nie wieder weg können.

 

Auf einmal wachte ich auf...ich dankte im Gebet für meine Errettung und schloss im tiefen Frieden wieder meine Augen.

 

Benjamin F.

Mai 2008


May 09

Mein erstes erstelltes Video

Video zu Keiner ist so wie Du




 
 

Lerne zu schätzen...

Ich habe ALLES, was ich BRAUCHE...

 

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"Ich habe alles, was ich brauche, um mich zu freuen!", sagte Robert Reed.
"Erstaunlich!", dachte ich.
Seine Hände sind verwachsen und auch seine Füße kann er nicht gebrauchen.
Er kann nicht allein baden.
Er kann nicht allein essen.
Er kann sich nicht selbst kämmen, sich nicht selbst die Zähne putzen oder sich anziehen.
Seine Hemden haben Klettverschlüsse und er redet schleppend und leiernd wie eine sehr oft abgespielte Kassette.
Robert leider an einer Gehirnlähmung. Wegen der Krankheit kann er weder Auto noch Fahrrad fahren noch spazieren gehen. Sie konnte ihn jedoch nicht daran hindern, einen Universität -Abschluss in Latein zu machen. Seine Gehirnlähmung konnte ihn nicht daran hindern, an einem College zu unterrichten oder das Wagnis von fünf Missionsreisen nach Übersee einzugehen. Und Roberts Krankheit konnte ihn auch nicht daran hindern Missionar in Portugal zu werden. 1972 zog er allein nach Lissabon. Dort mietete er sich ein Hotelzimmer und fing an, portugiesisch zu lernen. Er fand einen Restaurantbesitzer, der bereit war, ihn nach der Hauptgeschäftszeit durchzufüttern, und einen Lehrer, der ihm Portugiesisch beibrachte.
Er postierte sich jeden Tag in einem Park, wo er Traktate über Jesus verteilte. Innerhalb von sechs Jahren führte er siebzig Menschen zu Jesus, von denen eine, Rosa, seine Frau wurde.
Vor kurzem habe ich einen Vortrag von Robert gehört. Ich beobachtete, wie einige Männer seinen Rollstuhl aufs Podium hoben. Ich sah, wie sie ihm seine Bibel auf den Schoß legten. Ich sah, wie er sie mit seinen steifen Fingern mühsam aufschlug. Und ich sah, wie sich die Zuhörer Tränen der Bewunderung abwischten.
Robert hätte Sympathie oder Mitleid beanspruchen können, aber er tat genau das Gegenteil. Er hob seine verkrüppelte Hand ganz hoch und prahlte:
"Ich habe alles, was ich brauche, um mich zu freuen!"
Seine Hemden werden mit Klettband zusammengehalten, aber sein Leben hält durch die Freude zusammen.

Max Lucado


April 28

Dreieinigkeit

Das Geheimnis der Dreieinigkeit

 

Das Geheimnis der Dreieinigkeit ist groß. In mancherlei Bildern hat man versucht, ihm näherzukommen:

Das Dreieck hat drei Seiten und ist doch nur eine Figur.

Das Wort "ein" hat drei Buchstaben und ist doch nur ein Wort.

Ein Akkord besteht aus drei Tönen und ist doch nur ein Akkord.

Die Sonne ist nur eine, doch erscheint sie uns als Licht, Strahl und Wärme.

Die Rose ist ein Wesen und doch besteht sie aus Blüte, Farbe und Geruch.

Das Molekül H20 erscheint in drei verschiedenen Zuständen:

Gasförmig in Form von Wasserdampf, in fester Form als Eis und flüssig in Form von Wasser.

Und auch der Mensch besteht aus einer Dreieinigkeit: Aus Leib, Seele und Geist.

April 26

Leben wie ein Vogel

Leben wie ein Vogel                                   (Lukas  12, 22-34)

 

Ich schaue heraus und sehe den Wind schweifen,

die Bäume schwanken im starkem Wind

und drohen umzuknicken,

Ich schaue nach oben und sehe einen im Sturm gleitenden schwarzen Vogel,

er kämpft gegen den Wind an, der in alle Himmelsrichtungen strömt.

Er wird von oben nach unten, von links nach rechts gezerrt

und doch fliegt er seine Bahn.

Ich kann sehen, dass er geschickt die Windböen mit seinen Flügeln ausgleicht und ihnen entgegenlenkt.

Er macht sich keine Sorgen abzustürzen,

warum sollte er auch,

wenn ihm schon vom Herrn gegeben ist, durch den widerständigen Wind zu gleiten,

warum sollte er abstürzen?

Er hat einen festen Wohnsitz und weiß genau wo er hingehört,

er braucht nicht suchen, denn er hat gefunden.

Er wird ernährt und hat seinen Lebensrhythmus.

Er kennt genau seinen Sinn zu leben, denn er ist ihm gegeben.

Fängt er an, an seinem Leben zu zweifeln?

Weiß er nicht mehr weiter?

Wozu hätte er denn den Grund zu zweifeln, denn er hat doch seinen Platz gefunden!

Wozu sollte er zweifeln, wenn er vor Freude am Morgen,

 den Tag über und am Abend seine Lobmelodie singen kann?

Er kann in den Höhen der Sonne entgegen fliegen und kann sich mit seinen Kindern in sein warmes Nest kuscheln, wenn es stürmt und regnet.

Er kann sich glücklich schätzen, Fähigkeiten zu haben, die andere nicht haben.

Er wird sein Essen immer finden, denn es ist ihm gefügt, dies immer zu finden und nicht zu verhungern.

 Er lebt für seinen kreativen Schöpfer und weiß wie er ihn erfreuen kann. Denn ohne seine mächtige Hand, würde er all das nicht wissen und können, was er tut.

Mich packt die Sehnsucht nach dem Gedanke, so frei fliegen zu können, wie ein Vogel. Er lebt mit der Natur im eins.

Wie der Vater mit dem Sohne eins ist.

Nun frage ich: Sind wir nicht viel mehr und größer als die Vögel?

Haben wir nicht viel mehr Eigenschaften und Möglichkeiten?

Bekommen wir nicht viel, oder verhungern wir?

Leben wir nicht mit Herausforderungen und Krisen ?

Können wir nicht gemeinsam mit dem Herrn durch diese schweren Zeiten gehen?

Warum sollte uns Gott vergessen, wenn er sich doch schon allein um so kleine Vögel kümmert?

Können wir nicht auch bei ihm ein Zuhause finden und ihn als Vater und Freund an unserer Seite haben?

Warum nehmen wir nicht die Geschenke und Angebote war, die der gibt, der uns wirklich liebt?

Warum lehnen wir den ab, der für uns nur Gutes möchte?

Warum lehnen wir das größte Geschenk was Gott durch den Tod seines einzigen Sohnes Jesus Christus gegeben hat ab?

 

Nehmen wir uns zusammen und suchen da, wo das Leben zu finden ist, denn wir brauchen es mehr als alles andere auf dieser ganzen Welt!


Benjamin F.

2005



Text von 2005

Worte der Wahrheit                                   02.08.05

 

Heutzutage ist den Menschen alles andere als der Glaube in ihrem Leben wichtig. Der Schöpfer dieser Erde und des Himmels, hat von Anfang an gewusst wie ich bin und wie ich mich verhalte und so hatte er was mit mir vor und wollte mich erretten, durch seinen Sohn Jesus Christus. Heute kann ich gewiss sagen, dass ich durch Jesus Christus errettet bin und er mich von aller Sünde befreit hat. Er schenkt mir diese Heilsgewissheit, auch wenn ich sie anderen Menschen nicht beweisen kann.

 

Früher hab ich dies alles schon gehört und man denkt sich von seinen Großeltern: „Ja die werden schon Recht haben...“. Aber über sich selber denkt man nicht dabei nach. Du kannst das auch nicht alles selber erforschen, sondern Christus selber kann dir das alles erst Stück für Stück offenbaren und du wirst immer mehr begreifen und erkennen. Er wird dir alle Ecken und Kanten zeigen und dies wird sich so lang ziehen bis zu deinem Tod, und dann kannst du ihm begegnen und mit ihm Ewiges Leben haben. Du kannst ihn aber schon vorher begegnen, nämlich im Gebet, was meine Verbindung zu Gott herstellt.

 

Wenn du einen Film ein Mal geguckt hast, so hast du bestimmt nicht jeden Teil verstanden oder wahrgenommen, weil du vielleicht mal abgelenkt wurdest, aber schaust du den Film 2, 3, 4 oder 5 Mal, so hast du die Situationen oder den Sinn erst richtig verstanden, die du vorher zuerst nicht wahrgenommen hattest.

In dem Evangelium steckt auch viel mehr drin als auf dem ersten Blick! Aber wer es ignoriert, der ist dem Gericht Gottes ausgeliefert, sogar ohne das du es bemerkst! Doch Gott kämpft um die Menschen, denn er liebt sie auch trotz ihrer Verbrechen, ihrer Sturheit, ihrer Bosheit und ihren anderen Vergehen. Er lässt jeden freiwillig die Wahl, ob er zu Gott kommen will oder nicht. Wenn du ein Mädchen oder einen Jungen kennen lernst, kannst du ihn oder sie zu der Liebe zwingen? Nein, denn die Liebe ist völlig freiwillig und sie macht frei. Du denkst vielleicht du bist Herr über dich selber, aber in Wirklichkeit ist dein Herr der Teufel, der alles in deinem Leben durcheinander bringen will. Die einzige Rettung ist Jesus Christus, denn er selber hat den Teufel besiegt und ist deren Sünde standhaft geblieben (Lukas 4). Am Kreuz hat er den Tod samt aller Schuld besiegt und somit möglich gemacht, dass wir ein neues Leben haben können! Er möchte jeden Menschen erretten, der zu ihm kommt und ihn bittet, seine Schuld zu vergeben. Er wird dich hören und dich befreien, so wie viele jetzige Christen!

Sie haben alle neue Hoffnung und leben mit einem LEBENDIGEN Gott, der ihnen immer zuhört, immer Mut zuspricht bei vielen Ängsten, die richtigen Lösungen findet bei Problemen, immer da ist und da bleibt. Jesus ist immer noch derselbe wie damals und ist es noch bis in die Ewigkeit, denn er ist der wahrhaftige Schöpfer und Gott, der von Anfang an da war.

 

geschrieben von

Benjamin F.



April 23

Konfuzius - Buddha - Jesus

Ein bekehrter Chinese zeigte einmal die allmächtige Retterliebe Jesu durch folgendes Bild:
Ein Mann fiel in eine tiefe Grube, ohne sich helfen zu können.

Da kam Konfuzius, sah hinab und sagte: "Armer Mann, du tust mir leid.
Warum warst du so töricht, in diese Grube zu fallen? Wenn du wieder herauskommst, dann sei ja vorsichtig, um nie wieder hineinzufallen."

Darauf kam ein buddhistischer Priester und sagte:
"Armer Mann, könntest du zwei Drittel oder zur Hälfte heraufkommen, dann wäre ich vielleicht imstande, dich vollends herauszuziehen."

Allein der unglückliche Mann konnte keinen Meter in die Höhe kommen.
Kam sonst kein Retter, mußte er elendlich zugrunde gehen.

Da kam Jesus, hörte den Mann weinen und schreien, legte sich auf den Boden und zog ihn heraus.
Einen Vorwurf für seine Unvorsichtigkeit bekam er nicht, aber die Mahnung: "Gehe hin und sündige hinfort nicht mehr."

Der Vater hält das Seil

Der Vater hält das Seil

Ein Mann bereiste Armenien und durchquerte das Land auf der Suche nach seltenen Pflanzen und Blumen.
Auf einem seiner Ausflüge bemerkte er in einer tiefen Felsenkluft eine Blume von solcher Schönheit und Seltenheit, daß er beschloß, ihrer habhaft zu werden, möge es kosten was es wolle.

Aber wie konnte er daran kommen?
Die Felswände waren so steil, daß ein Hinabklettern ausgeschlossen war.
Die einzige Möglichkeit bestand darin, jemand an einem Seil in den Felsspalt hinabzulassen.
Aber wer wollte dafür sein Leben riskieren?

Nach einigem Suchen fand er einen Jungen und fragte ihn, ob er für eine beträchtliche Geldsumme bereit sei, sich da hinunterzuwagen, und die Blume zu pflücken.
Er wollte dem Jungen Mut machen und sagte:
"Ich werde das Seil ganz fest halten."

Doch der Junge schüttelte den Kopf. "Ich würde es für alles Geld in der Welt nicht tun!
Aber wenn mein Vater kommt und das Seil hält, dann werde ich es tun!"

Ein Kind Gottes befindet sich oft in Gefahr und schwebt über Abgründen, aber es kann fröhlich und beruhigt seinen Angelegenheiten nachgehen, weil sein himmlischer Vater das Seil hält und es so völlig in Sicherheit ist. In Psalm 94, 18 sagt David:
"Wenn ich sprach: mein Fuß ist gestrauchelt, so hielt mich, Herr, deine Gnade."



Wer macht die Musik?

Es war einmal eine große Mäusefamilie. Die lebte in einem herrlichen Klavier.

Ihre kleine Welt war oft erfüllt von wunderbarer Musik.
Die Mäuse genossen die Musik und machten sich Gedanken darüber, von wem die schönen Klänge wohl stammten. Sie dachten da muss es einen Klavierspieler geben, den sie zwar nicht sehen konnten, der aber ihnen doch hörbar nahe war.

Eines Tages wagte sich eine Maus weiter nach oben in das Klavier. Und da entdeckte sie das Geheimnis der Musik. Metalldrähte von unterschiedlicher Länge zitterten, und durch ihre Schwingungen entstanden die Töne. So mussten die Mäuse ihren alten Glauben an den Klavierspieler aufgeben. Metalldrähte erzeugten die schöne Musik, die wunderbaren Klänge.

Einige Zeit später brachte eine andere Maus noch neuere Erkenntnisse mit.
Kleine Filzhämmerchen sprangen und tanzten auf den Drähten und erzeugten die Schwingungen und damit die Musik. Nun war der alte Glaube überholt, und die Mäuse wohnten in einer aufgeklärten, wissenschaftlich durchschaubaren Welt.

Aber der Klavierspieler machte auch weiterhin seine wunderbare Musik.

Aus einer Englischen Tageszeitung

Ich bat...

Ich bat um Stärke, aber er machte mich schwach,
damit ich Bescheidenheit und Demut lernte.

Ich erbat seine Hilfe, um große Taten zu vollbringen,
aber er machte mich kleinmütig, damit ich gute Taten vollbrächte.

Ich bat um Reichtum, um glücklich zu werden.
Er machte mich arm, damit ich weise würde.

Ich bat um alle Dinge, damit ich das Leben genießen könnte.
Er gab mir das Leben, damit ich alle Dinge genießen könne.

Ich erhielt nichts von dem, was ich erbat -
aber alles, was gut für mich war.

Gegen mich selbst wurden meine Gebete erhört.
Ich bin unter allen Menschen ein gesegneter Mensch.

 

(Ein unbekannter Soldat)

Der zufriedene Fischer

Ein Investmentbanker stand in einem kleinen mexikanischen Fischerdorf am Pier und beobachtete, wie ein kleines Fischerboot mit einem Fischer an Bord anlegte.
Er hatte einige riesige Thunfische geladen.

Der Banker gratulierte dem Mexikaner zu seinem prächtigen Fang und fragte wie lange er dazu gebraucht hatte.

Der Mexikaner antwortete: "Ein paar Stunden nur. Nicht lange."
Daraufhin fragte der Banker, warum er denn nicht länger auf See geblieben ist, um noch mehr zu fangen.
Der Mexikaner sagte, die Fische reichen ihm, um seine Familie die nächsten Tage zu versorgen.
Der Banker wiederum fragte: "Aber was tun sie denn mit dem Rest des Tages?"

Der mexikanische Fischer erklärte: "Ich schlafe morgens aus, gehe ein bißchen fischen, spiele mit meinen Kindern, mache mit meiner Frau Maria nach dem Mittagessen eine Siesta, gehe in das Dorf spazieren, trinke dort ein Gläschen Wein und spiele Gitarre mit meinen Freunden. Sie sehen, ich habe ein ausgefülltes Leben."

Der Banker erklärte: "Ich bin ein Harvard Absolvent und könnte Ihnen ein bisschen helfen. Sie sollten mehr Zeit mit Fischen verbringen und von dem Erlös ein größeres Boot kaufen. Mit dem Erlös hiervon wiederum könnten sie mehrere Boote kaufen, bis sie eine ganze Flotte haben.
Statt den Fang an einen Händler zu verkaufen, könnten sie direkt an eine Fischfabrik verkaufen und schließlich eine eigene Fischverarbeitungsfabrik eröffnen. Sie könnten Produktion, Verarbeitung und Vertrieb selbst kontrollieren. Sie könnten dann dieses kleine Fischerdorf verlassen und nach Mexiko City oder Los Angeles und vielleicht sogar New York umziehen, von wo aus sie dann ihr florierendes Unternehmen leiten."

Der Mexikaner fragte: "Und wie lange wird dies dauern?"
Der Banker antwortete: "So etwa 15 bis 20 Jahre."
Der Mexikaner fragte: "Und was dann?"
Der Banker lachte und sagte:
"Dann kommt das Beste. Wenn die Zeit reif ist, könnten sie mit Ihrem Unternehmen an die Börse gehen, Ihre Unternehmensteile verkaufen und sehr reich werden.
Sie könnten Millionen verdienen."
Der Mexikaner sagte: "Millionen, und dann?"

Der Banker sagte: "Dann könnten sie aufhören zu arbeiten.
Sie könnten in ein kleines Fischerdorf an der Küste ziehen, morgens lange ausschlafen, ein bißchen fischen gehen, mit Ihren Kindern spielen, eine Siesta mit Ihrer Frau machen, in das Dorf spazieren gehen, am Abend ein Gläschen Wein genießen und mit Ihren Freunden Gitarre spielen."

April 15

Das Wort vom Kreuz

Das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren gehen; uns aber, die wir selig werden, ist’s eine Gotteskraft.

1.Korinther 1, 18

 

Das Wort vom Kreuz

 

Wie findet ein Mensch Zugang zu Gott? Was hilft ihm, die tiefen Lebensfragen nach dem Woher, Warum und Wohin zu verstehen? Welchen Weg gibt es, um mit Schuld, Bosheit und Sterblichkeit umzugehen? Die Korinther lebten ganz der in der griechischen Philosophie. Für sie konnte nur die „Weisheit“ Antwort geben. Paulus hingegen setzte auf Jesus. Er ist derjenige, der der Schlüssel zum Verständnis der tiefsten Menschheitsfragen ist. Genauer: Sein Tod am Kreuz, also eine Tat Gottes, keine philosophische Lehre, weist den Weg. Das ist für die Griechen blanker Unsinn. Für sie zählen „hohe“ Gedanken, hinreißende Worte und rhetorisch geschliffene Rede. Für die Juden ist es ärgerlich bis anstößig, denn ihr Gott isdt allmächtig und voller Kraft. Er stirbt doch nicht am Kreuz! Aber Gottes Weg zu den Menschen ist der Weg in den Tod. Hier handelt er für ihn, schenkt Versöhnung und Frieden. Nicht der Weg zu Gott und zu neuer Gemeinschaft mit ihm. Von Jesus erhält der Mensch all das, was Gott ausmacht: Kraft und Weisheit.

Nun ist die Frage: Wo suche ich Antwort auf die letzten Fragen meines Lebens?Lesetipp: Röm 1, 15-17

April 08

Gottes Plan

Gottes Plan

Es waren einmal 3 Bäume die auf einem Hügel im Wald standen.
Sie unterhielten sich über ihre Hoffnungen und Träume, und der erste Baum sagte:„Eines Tages möchte ich eine Schatztruhe sein. Man soll mich mit Gold, Silber und kostbaren Juwelen füllen, und mit wunderschönen Schnitzereien verzieren, damit jeder meine Schönheit sieht"

Der Zweite Baum fuhr fort:„Ich werde eines Tages ein gewaltiges Schiff sein. Könige und Königinnen werde ich übers Wasser tragen und bis an die Enden der Erde segeln. Jedermann wird sich in meinem starken Schiffsbauch sicher und geborgen fühlen."
Schließlich kam der dritte Baum zu Wort:„Ich möchte zum größten und geradesten Baum im Wald aufwachsen. Die Menschen werden mich auf der Spitze des Berges sehen, zu meinen Ästen aufschauen und dabei an den Himmel und an Gott denken, dem ich ja so nahe bin. Ich werde der größte Baum aller Zeiten sein, und die Menschen werden sich immer an mich erinnern."

Nachdem die 3 Bäume etliche Jahre dafür gebetet hatten, dass ihre Träume wahr würden, kam eines Tages eine Gruppe von Waldarbeitern vorbei. Beim ersten Baum angelangt, sagte einer der Männer: „Dieser Baum sieht sehr kräftig aus. Ich denke, das Holz ließe sich gut an einen Tischler verkaufen." Und er fing an, ihn zu fällen. Der Baum war glücklich, denn er dachte, dass der Tischler eine Schatztruhe aus ihm machen würde.

Beim zweiten Baum sagte ein Waldarbeiter: „Dieser hier scheint mir ein starker Baum zu sein, den kann ich bestimmt an die Schiffsbauer verkaufen.". Der Baum war glücklich, denn er dachte, dass er auf dem besten Weg war, ein mächtiges Schiff zu werden.
Als die Waldarbeiter zum dritten Baum kamen, erschrak er. Er dachte, wenn sie ihn fällen würden, würden seine Träume niemals wahr werden. Einer der Männer sagte: „Mein Baum braucht nichts Besonderes zu sein, deshalb nehme ich diesen" - und er hieb ihn mit kräftigen Axtschlägen um.

Als der erste Baum zum Tischler kam, machte er aus ihm eine Futterkrippe. Sie wurde in einen Stall gestellt und mit Heu gefüllt. Das entsprach ganz und gar nicht dem, was der Baum sich erhofft und erbeten hatte.
Der zweite Baum wurde zersägt und zu einem kleinen Fischerboot verarbeitet. Seine träume, ein mächtiges Schiff zu werden, das Könige tragen würde, waren ausgeträumt.
Der dritte Baum wurde in große Stücke gesägt und im Dunklen liegen gelassen. Jahre vergingen, und die drei Bäume vergaßen, was sie geträumt hatten.

Eines Tages kamen ein Mann und eine Frau in die Scheune. Die Frau brachte ein Kind zur Welt, und die beiden legten das Baby ins Heu der Futterkrippe, die aus dem ersten Baum entstanden war. Der Mann wünschte, er hätte ein Bettchen für das Baby zimmern können, nun musste aber die Futterkrippe reichen. Der Baum spürte, dass was außerordentlich Wichtiges geschah, und er wusste, dass er in diesem Moment den größten Schatz aller Zeiten in sich tragen durfte.

Viele Jahre später bestieg eine Gruppe von Männern das Fischerboot, das aus dem zweiten Baum hergestellt worden war. Einer der Männer war sehr müde und legte sich schlafen. Während sie draußen auf dem See waren, kam ein gewaltiger Sturm auf, und der Baum fürchtete, nicht stark genug zu sein, um die Männer zu beschützen. Die Männer weckten den Schlafenden auf. Der erhob sich, rief: „Ruhe!" und augenblicklich legte sich der Sturm. Da wusste der Baum, dass er den König aller Könige in seinem Rumpf getragen hatte.

Einige Zeit später kam jemand, um den dritten Baum abzuholen. Er wurde durch die Straßen geschleppt, währen die Leute den Mann, der ihn trug, verspotteten. An einem bestimmten Platz hielten sie an; der Mann wurde an dem Baum festgenagelt und daran aufgerichtet, um auf der Spitze eines Hügels zu sterben. Als der Sonntag kam, begriff der Baum, dass er gewürdigt worden war, oben auf dem Hügel zu stehen und Gott so nahe wie nur möglich zu sein, weil JESUS an ihm gekreuzigt worden war.

Auch wenn die Dinge nicht so zu laufen scheinen, wie wir uns das wünschen, dürfen wir wissen, dass GOTT EINEN PLAN für uns hat. Wenn wir unser Vertrauen auf ihn setzen, wird er uns großartige Gaben geben. Jeder der drei Bäume bekam, was er sich gewünscht hatte, nur nicht so, wie er sich das vorgestellt hatte. Wir wissen nicht immer, welche Pläne GOTT für uns hat.
Doch wir können wissen:
AUCH WENN SEINE WEGE NICHT UNSERE WEGE SIND, WERDEN SIE UNS IMMER ZUM BESTEN DIENEN (Römer 8,28)


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